Sh2-254, Sh2-255, Sh2-257, drei Schneebälle im Orion

Seestar S50 Filter: LPR
Aufnahmedetails:
Teleskop / Objektiv:
Seestar S50
Kamera:
Seestar S50
Brennweite:
250mm
Belichtungsdauer:
3h
Blende:
5
ISO / Gain:
Aufnahmedatum:
26.01.2026
Aufnahmeort:
Gartensternwarte

Geschichte

Der Nebel IC 2162 wurde am 30. November 1888 von Edward E. Barnard visuell mit dem 12-Zoll Refraktor an der Sternwarte Lick entdeckt. Er vermerkte zunächst in seinem Notizbuch: «Fand einen sehr schwierigen Nebel nahe f und in Verbindung mit einem 10m-Stern.» Er fügte hinzu: «Sehr schwache Nebulosität, ziemlich groß, rundlich, der dichteste Teil folgt dem 10m-Stern.» Barnard benachrichtigte Dreyer direkt über die Entdeckung. [364] Quelle: Deepsky corner: https://www.deepskycorner.ch/obj/ic2162.de.php#sh2-254 Im Jahr 1946 identifizierte der deutsch-amerikanische Astronom Rudolph Minkowski IC 2162 als Emissionsnebel Min 2-61 und bemerkte: «IC 2162 und der ähnliche (aber schwächere) Nebel, der ihm vorausgeht, sind wahrscheinlich die hellsten Teile einer sehr schwachen und großen Nebulosität.» [454] Im selben Jahr veröffentlichte der schwedische Astronom Sven Cederblad eine Studie über helle diffuse galaktische Nebel, in der er IC 2162 als Cederblad 72 auflistete. [130] Anfang der 1950er Jahre listeten die russischen Astronomen Grigory Abramovich Shajn und Vera Fedorovna Gaze am Simeis-Observatorium auf der Krim diese Nebel als Simeis 35, 36 und 37. [402] 1959 veröffentlichte der amerikanische Astronom Stewart Sharpless seinen zweiten Katalog von 313 H-II-Regionen und listete diese Nebel als Sh 2-254 … Sh 2-258. [310] 1965 veröffentlichte Beverly T. Lynds ihren «Catalogue of Bright Nebulae», den sie auf Fotoplatten der gleichen Himmelsdurchmusterung fand. Sie listete diese Nebel mit den Einträgen: LBN 858 und LBN 859.

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  • 26.01.2026

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