Mit der Veröffentlichung der ersten Aufnahme eines schwarzen Lochs wurde Wissenschaftsgeschichte geschrieben. Der Astrophysiker Heino Falcke war einer der führenden Köpfe des Projekts. Barbara Bleisch unternimmt mit dem umtriebigen Forscher eine Reise ans Ende von Raum und Zeit.

Schwarze Löcher faszinieren wie wenig anderes im Weltall. Ihre Schwerkraft ist so immens, dass sie alles, was in ihre Nähe kommt, verschlucken wie ein galaktischer Staubsauger. Was in einem solchen Loch verschwindet, gelangt nie wieder hinaus, denn Raum und Zeit kollabieren in ihm.

Der Astrophysiker Heino Falcke beschäftigt sich seit seinem Studium mit diesen schwer verständlichen Phänomenen. Heute ist er Professor an der Radboud-Universität in Nijmegen und steht an der Spitze des Forscher-Konsortiums, dem im April 2019 die Sensation gelungen ist, das erste Bild eines schwarzen Lochs präsentieren zu können.

Barbara Bleisch begibt sich mit ihm an die Ränder einer völlig irren Welt.

Sternstunde Philosophie vom 1.11.20

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